Gastroskopie (Ösophago-Gastro-Duodenoskopie), „Magenspiegelung“
Bei der Magenspiegelung (eigentlich: Speiseröhren-Magen-Zwölffingerdarm-Spiegelung) wird ein sehr dünnes (ca. 9 mm ∅) Endoskop über den Mund in den oberen Verdauungstrakt eingeführt. In der Gastroskopie können sowohl die Schleimhaut der Speiseröhre, des Magens als auch des Zwölffingerdarms genauestens beurteilt werden. Sollte etwas auffällig erscheinen, so können während der Untersuchung Gewebeproben schmerzlos entnommen werden, auch können zahlreiche krankhafte Veränderungen unmittelbar behandelt werden (z.B. Stillen von Blutungen, Entfernung von Polypen etc.).

