1. Wie unterscheidet sich das Preventicum von anderen Kliniken?
Das Ärzteteam am Preventicum schenkt den Patienten über die Maßen viel Zeit und bietet ihnen diagnostische Möglichkeiten auf dem Niveau einer Universitätsklinik. Im Vergleich zu Großkliniken haben wir die organisatorischen und logistischen Abläufe so verbessert, dass in einem kompakten und umfassenden Programm eine hohe medizinische Qualität mit geringen Wartezeiten erreicht wird. Neben der medizinischen Fachkompetenz bieten wir Ihnen ein außergewöhnliches Ambiente und eine Privatsphäre, die dem Standard eines gehobenen Hotels entspricht. Darüber hinaus haben wir die Leistungsmerkmale der kardiologischen, gastroenterologischen, allgemeininternistischen, und einer radiologischen Fachpraxis für Sie so zusammengeführt, dass sich auf verschiedenen Gebieten Synergieeffekte und damit optimierte Abläufe ergeben. Mithilfe der innovativen Bildgebung durch die Magnetresonanztomografie sind auch Aussagen zu neurologischen, orthopädischen, urologischen und gynäkologischen Fragestellungen möglich. Durch das Gesamtkonzept können viele Arztbesuche in verschiedenen Praxen sowie Mehrfachuntersuchungen vermieden werden. Dies trägt nicht nur zu einem verbesserten Service für die Patienten bei, sondern hilft darüber hinaus Kosten auch, und Zeit zu sparen.
2. Welchen Vorteil habe ich von einem Besuch im Preventicum?
Wir bieten eines der modernsten Diagnostiksysteme, das uns einen detaillierten Einblick und eine gezielt individuelle Untersuchung (z. B. bei Herz- und Kreislauferkrankungen oder bei Erkrankungen des Verdauungsapparates) erlaubt. Darüber hinaus verfolgen wir eine ganzheitliche Früherkennungsstrategie, die eine individuelle Betreuung mit modernsten Untersuchungsverfahren und einem ansprechenden Ambiente kombiniert. Spezialisten aus allen Fachrichtungen haben sich inzwischen unter dem Preventicum-Dach zusammengefunden, um den Patienten die bestmögliche, fachübergreifende Untersuchung und Beratung bieten zu können.
3. Kann ich mich auch mit akuten Beschwerden, Symptomen und Krankheiten an das Preventicum wenden?
Selbstverständlich sind wir jederzeit innerhalb unserer Sprechstunden für Sie erreichbar. Gerne helfen wir Ihnen schnell und kompetent weiter, ob im Preventicum selbst oder über unser Kompetenznetzwerk im Notfall. Unsere Kontakdaten finden Sie hier >
4. Wie lange muss ich auf einen Termin warten?
Für Einzeluntersuchungen gibt es die Möglichkeit, kurzfristig, das heißt innerhalb von 48 Stunden, Termine abzustimmen. Kompaktuntersuchungen haben derzeit Vorlaufzeiten von ca. 6 Wochen.
5. Werde ich Röntgenstrahlen ausgesetzt?
Nein. Sämtliche Untersuchungen erfolgen ohne Röntgenstrahlen und schädigende Einflüsse.
6. Kann ich nach der Untersuchung Auto fahren?
Ja. Beruhigungsmittel oder Mittel, die die Verkehrstauglichkeit beeinflussen, werden bei den allermeisten Untersuchungen nicht appliziert. Eine Ausnahme sind die endoskopischen Untersuchungen (Magen- bzw. Darmspiegelungen), die zumeist mit einer Kurzzeitbetäubung durchgeführt werden. Hier werden Sie durch den untersuchenden Arzt gesondert aufgeklärt.
7. Wie lange dauern die Untersuchungen?
Alle Untersuchungen im Kompaktprogramm dauern insgesamt ca. 4 Stunden. Teiluntersuchungen nehmen entsprechend weniger Zeit in Anspruch. Nicht alle Untersuchungen müssen nüchtern durchgeführt werden. Dies sollte jeweils im Voraus nach Absprache vereinbart werden.
8. Bekomme ich die Kosten von meiner Krankenversicherung erstattet?
Das Thema Kostenerstattung ist insgesamt sehr komplex und für den individuellen Fall nicht generell zu beantworten. Bevor Sie mit Ihrer Krankenversicherung über diesen Punkt sprechen, möchten wir Ihnen gerne eine telefonische Beratung zu diesem Thema anbieten. Frau Finke oder Frau Rieken informieren Sie gerne unter der Rufnummer 0201 84717-11/-20
9. Kann ich im Preventicum auch Einzeluntersuchungen durchführen lassen?
Natürlich können Sie jederzeit jede gewünschte Untersuchung bei uns durchführen lassen. Auf den jeweiligen Fachbereichen bieten Spezialisten in unserem Hause Sprechstunden und Untersuchungstermine an. Unser Fachärzteteam vertritt die Abteilungen innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie, Nephrologie, Radiologie und Orthopädie.
10. Muss ich Unterlagen mitbringen?
Es ist sicherlich hilfreich, Unterlagen von ärztlichen Besuchen der letzten beiden Jahre mitzubringen. Sollten größere Eingriffe, z. B. Herzoperationen oder schwere Erkrankungen, weiter zurückliegen, sind auch Informationen über diese Ereignisse hilfreich.
11. Muss ich mich für Untersuchungsverfahren vorbereiten?
Nur die Dickdarmuntersuchung mithilfe des Kernspintomografen, sowie die Koloskopie (Darmspiegelung) erfordern eine entsprechende Vorbereitung. Weitere Informationen dazu senden wir Ihnen nach Terminvereinbarung gerne zu.
12. Wann erfahre ich meine Untersuchungsergebnisse?
Wir können alle Untersuchungsergebnisse (außer Blutuntersuchungen) begleitend auswerten. Das bedeutet, dass wir nach 4 Stunden zum Abschlussgespräch alle Befunde vorliegen haben, diese erklären wir Ihnen in aller Ausführlichkeit. Die MRT-Aufnahmen betrachten wir gemeinsam am Bidschirm. Die Ergebnisse der Blutuntersuchungen erhalten Sie am nächsten Tag.
13. Brauche ich eine Überweisung von meinem Arzt?
Wir benötigen keine Überweisung von einem anderen Arzt. Es kann jedoch für die Erstattung durch die private Krankenversicherung sinnvoll sein.
14. Muss ich meine Medikamente absetzen?
Nein. Sie sollten alle Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen, auch am Untersuchungstag zur gewohnten Zeit einnehmen.
15. Was bringt mir die Vorsorge-Untersuchung im Preventicum?
Mithilfe moderner diagnostischer Verfahren und speziell des MRTs gewinnen wir einen umfassenden und ganzheitlichen Einblick in Ihren Körper. Aufgrund dieser modernsten Bildgebung können wir krankhafte Prozesse bereits sehr früh erkennen und somit schwerwiegenden Schäden im weiteren Verlauf vorbeugen. Ergänzend zur Bildgebung wird das Programm komplettiert durch Ultraschall, Belastungs-EKG und Blutuntersuchungen, die uns neben der Organstruktur auch funktionelle Werte aufzeigen und Aussagen über Ihre Risikofaktoren ermöglichen. Dieses umfassende Konzept ermöglicht uns einen detaillierten Einblick in Ihren Körper. Sollten krankhafte Befunde diagnostiziert werden, können wir auf ein funktionierendes Netzwerk von Spezialisten im gesamten Bundesgebiet verweisen, bei denen Sie schnell und kompetent behandelt werden. Unsere detaillierte Risikoanalyse bietet darüber hinaus die Möglichkeit, ggf. eine Lebensstiländerung einzuleiten, um letztlich mehr Leistungsfähigkeit und Lebensqualität im fortgeschrittenen Alter zu gewinnen.
16. Wie oft muss ich mich untersuchen lassen?
Sollten keine pathologischen Befunde erhoben werden, reicht eine Folgeuntersuchung innerhalb von 3–5 Jahren. Bei entsprechenden Befundkonstellationen oder erhöhtem Risikoprofil sollten die Untersuchungen in kürzeren Abständen durchgeführt werden.
17. Gibt es Alternativen zu einer MRT-Untersuchung?
Letztlich gibt es im Schichtbildverfahren nur die Computertomografie, die allerdings schädliche Röntgen-
strahlen verwendet. Eine Untersuchung des gesamten Körpers mithilfe der CT-Untersuchung ist nicht zu empfehlen, da sie den Körper einer nicht zu verantwortenden Strahlenbelastung aussetzt. Sonst gibt es nur Ultraschallverfahren, um Strukturen des Körpers darzustellen. Ultraschallbilder sind jedoch vielfach unscharf und nicht für genaue diagnostische Zwecke verwertbar. Darüber hinaus kann Ultraschall Knochen oder Luft nicht durchdringen. Deshalb sind z. B. Organe wie Kopf und Lunge mit Ultraschall nicht zu untersuchen.

