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MRT des Herzens

Die Funktion der Herzklappen und der Herzleistung können mit der Magnetresonanztomographie beurteilt werden. Kleine Wandbewegungsstörungen geben Hinweise auf Durchblutungsstörungen oder bereits abgelaufene Infarkte. Auch sogenannte „stumme“ Infarkte werden im MRT infolge einer Narbenbildung sichtbar. Dabei kommt es zur Anreicherung von Kontrastmittel in den vernarbten Bereichen des Herzmuskels (sog. late-enhancement). Die Herzkranzgefäße können im MRT nicht gut dargestellt werden. Dafür lässt sich aber die Durchblutung des Herzmuskels im Stress-MRT erfassen.

 

MRT des Herzens unter künstlicher Belastung (Stress-MRT)

Mithilfe des sogenannten Stress-MRT kann die Durchblutung des Herzmuskels unter Belastung dargestellt werden. Dafür wird dem Patienten zusätzlich zu dem Kontrastmittel intravenös das Stresshormon Adenosin verabreicht. Das Herz schlägt deutlich schneller. Der Vergleich verschiedener Schichtaufnahmen im Verlauf ermöglicht dann Aussagen über Durchblutungsstörungen des Herzens unter Belastung oder Stress. Die Untersuchungsdauer etwa 45 Minuten. Kardiologie und Radiologie arbeiten dabei Hand in Hand.