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Entspannungstherapie

Entspannungsphasen gehören zu den wichtigsten Funktionen unseres Gesundheitskreislaufs. Spätestens seitdem das Dauersyndrom „Stress“ unsere moderne Gesellschaft krank und alt macht, wissen wir um den Stellenwert der Entspannung.
Auslöser ist nicht der „gesunde“ Stress, der uns durch Adrenalinausschüttung schwierige Aufgaben meistern lässt und uns sogar gesund und geistig fit hält.
Nein, krank wird man, wenn Stress zum Dauerzustand wird und uns ein Ventil fehlt, die aufgestaute Anspannung zu lösen. Eine natürliche Entspannungsphase, die auf eine Anspannungsphase (gesunder Stress) folgen sollte, ist dann nicht mehr möglich:
Herzrasen, Muskelverspannungen, Schlaf, Ess- und Verdauungsstörungen. Auch geistige, emotionale Veränderungen, Konzentrations- und Denkblockaden, Resignation oder Aggressivität sind z. B. Alarmzeichen.
Die Folgen sind Schwächung des Immunsystems, Übergewicht, Diabetes.
Stress kann auch bestimmte Gehirnareale schädigen, die Konzentration schwächen und zu Demenz führen.

Im Preventicum nimmt die Stressanalyse und Entspannungstherapie einen besonders hohen Stellenwert ein.

Wir erarbeiten mit dem Patienten gemeinsam individuelle Entspannungsrituale, wie z. B.:

  • Ausreichend Schlaf
  • Positives Denken: Lachen weitet die Gefäße
  • Regelmäßige Bewegung (3x die Woche 30 Minuten)
  • Entspannungstechniken (Meditation, Yoga, Thai-Chi)

    und vieles mehr

Die Entspannungstherapie wird im Preventicum ebenfalls für Bluthochdruckerkrankungen erfolgreich eingesetzt.
Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass aktive Entspannung von 15 – 20 Minuten täglich die Dosis blutdrucksenkender Mittel verringern und die Lebensqualität steigern kann.